Rekord

Der Selbsthilfegruppe Trans-Ident Erlangen von TransPeople g.V. (nicht zu verwechseln mit dem Verein Trans-Ident e.V) gelang ein neuer Rekord bei der Hilfe für Ihre Mitglieder und deren Angehörigen.

Innerhalb von nicht einmal drei Tagen nachdem wir den Vorgang und die nötigsten Unterlagen von unserem Gruppenmitglied, übermittelt erhielten schafften wir es bereits ein schon monatelang anhängiges und als aussichtslos geglaubtes  Verfahren mit einer seriösen KV zu Gunsten des Versicherungsnehmers zu Entscheiden.

Das Betrachten wir unter Selbsthilfe! „Rekord“ weiterlesen

Erleichterung bei der ärztlichen Behandlung von Transsexuellen

Das auch eine Frau eine Prostata haben kann trifft wohl auf alle Transfrauen (Mann-zu-Frau) zu. Ob sie nun Operiert wurden oder nicht, auch nach der OP bleibt das Organ erhalten und erfüllt gute Dienste.

Seit 2012 das Transsexuellengesetz durch das Verfassungsgericht angepasst wurde, ist es möglich Vornamen und Personenstand ohne körperliche Anpassung zu ändern. Die Frauenärzte durften nach der Personenstandänderung die Behandlung von Transmännern (Frau-zu-Mann) nicht den Krankenkassen in Rechnung (der Patient ist nicht weiblich) stellen ohne einen erheblichen Verwaltungsaufwand zu Leisten. Deshalb verlangten etliche Gynäkologen die Untersuchungskosten von den Patienten. Die Urologen hatten es leichter.

Trans-Ident Erlangen musste leider alleine mit diesem Thema 2013 an die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Herantreten und um rasche Abhilfe bitten. Es dauerte dann zwei Jahre und etliche Diskussionen und Nachfragen bis wir den mündlichen Bescheid der KVB erhielten, das diese Untersuchungen nun auch bei Trans- und Intersexuellen abrechenbar seien. Doch dies ist erst jetzt, seit Juli 2017 bundesweit möglich.

Geschlechtsspezifische Abrechnungsziffern: Regelungen angepasst

Inter- und Transsexualität: Regeln im EBM angepasst