Erleichterung bei der ärztlichen Behandlung von Transsexuellen

Das auch eine Frau eine Prostata haben kann trifft wohl auf alle Transfrauen (Mann-zu-Frau) zu. Ob sie nun Operiert wurden oder nicht, auch nach der OP bleibt das Organ erhalten und erfüllt gute Dienste.

Seit 2012 das Transsexuellengesetz durch das Verfassungsgericht angepasst wurde, ist es möglich Vornamen und Personenstand ohne körperliche Anpassung zu ändern. Die Frauenärzte durften nach der Personenstandänderung die Behandlung von Transmännern (Frau-zu-Mann) nicht den Krankenkassen in Rechnung (der Patient ist nicht weiblich) stellen ohne einen erheblichen Verwaltungsaufwand zu Leisten. Deshalb verlangten etliche Gynäkologen die Untersuchungskosten von den Patienten. Die Urologen hatten es leichter.

Trans-Ident Erlangen musste leider alleine mit diesem Thema 2013 an die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Herantreten und um rasche Abhilfe bitten. Es dauerte dann zwei Jahre und etliche Diskussionen und Nachfragen bis wir den mündlichen Bescheid der KVB erhielten, das diese Untersuchungen nun auch bei Trans- und Intersexuellen abrechenbar seien. Doch dies ist erst jetzt, seit Juli 2017 bundesweit möglich.

Geschlechtsspezifische Abrechnungsziffern: Regelungen angepasst

Inter- und Transsexualität: Regeln im EBM angepasst

Eine Antwort auf „Erleichterung bei der ärztlichen Behandlung von Transsexuellen“

  1. Hallo ich bin Intersexuell habe aber eine Prostata und einen ca. 2cm langen kleinen Penis und leider Hoden die aber ab der Geburt kaum bis gar nicht gearbeitet haben, habe bis heute; bin jetzt 50zig keinen Bart und keinen Adamapfel und eine weibl. Stimme und sehr große weibl. Brüste da kaum Testosteron seit der Geburt produziert wurde, wohl zu viel weibl. Hormone wurden in den Hoden produziert, mein Personenstand und Vorame ist weibl. bin mit einem Mann und zwei kleinen Kindern zusammen, bin für die Kinder „die Mama“

    Wenn ich ins Krankenhaus kommen werde, ich wegen meines 2cm Penis und Hoden zu den Männern gelegt; also wenn kein Einzelzimmer frei ist, wurde dort Nachts sex belästigt, es hieß: sie sind körperlich ein Mann, hieß es vom Urologen auf der Station, sie müssen zu den Männern, mußte vorher im Behandlungszimmer meine Hose runterlassen, er meinte: ich wäre zur Zeit auf einem Zimmer mit 2 Frauen ( 80 und 89 ) sie können dort nicht bleiben, ist zu gefährlich für die alten Frauen, wenn die das zufällig sehen; bekämen einen Schock, weil sie einen Penis haben, man müsse den Intimbereich der alten Frauen schützen? also wenn kein Einzelzimmer frei ist, werde dann auch noch als Mann gerufen, trotz weibl. Körper und Gesicht, am sieht kaum was mit dem Slip. Dürfen die Krankenhäuser das? Welche Rechte habe ich, mein Partner hat sich jetzt von mir getrennt, wo er mich besuchte lang ich mit 3 Männern auf dem Zimmer, als er das sah, verschwand er, er könne das nicht mehr mitmachen. Danke vorab für die Hilfe. Marion Becker aus NRW

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.